10 PROZENT – WAS BLEIBT? (Arbeitstitel 2018)

Ausstellung vom 6. Juli bis 19. August 2018
im ehemaligen Orangenhaus der Orangerie in Gotha


Mit dem Projekt „10 Prozent – Was bleibt?“ möchten wir 2018 auf ein dringliches soziales und wirtschaftliches Problem von KünstlerInnen hinweisen und gleichzeitig praktische Unterstützung anzubieten: Nachlässe von bildenden KünstlerInnen.

Das Thema wird seit etwas mehr als zehn Jahren diskutiert und bearbeitet, zuletzt mit zunehmender Dringlichkeit: Obwohl ein allgemeiner Konsens über den Erhalt von Nachlässen als Bestandteil des „kulturellen Gedächtnisses“ besteht, stellt sich für KünstlerInnen aller Generationen die Frage, wie das eigene Werk überlebt.

Unter dem Arbeitstitel „10 Prozent – Was bleibt?“ fragen wir KünstlerInnen nach den Eckpunkten ihres Œuvres, nach jenen Arbeiten, die sie als entscheidende Beispiele ihres gesamten Schaffens benennen. Wir stellen sie vor die Aufgabe, Werke aus dem eigenen Werkbestand auszuwählen, die sie als repräsentativ für ihre künstlerische Position erachten. In diesem Moment übernehmen sie die vorweggenommene Deutungshoheit über ihren „Nachlass“ und entscheiden, was von ihnen auf jeden Fall bleiben sollte.

Ausdrücklich sind KünstlerInnen aller Altersgruppen angesprochen! Jedes künstlerische Genre ist willkommen: von Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik und Schmuck bis zu Konzept, Installation, Performance und Videokunst und darüber hinaus.

Als Auftakt des Projektes wird am 6. Juli 2018 ein thematisch zugeschnittenes Symposium stattfinden. Am Abend findet die Eröffnung der Ausstellung statt.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Ausstellungsvorhaben endet am Montag, den 14. Mai 2018 um 12 Uhr.

Die Ausschreibung und das Bewerbungsformular stehen zum Download als PDF bereit:

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Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz