Kumme
1986 · Steinzeug mit andersfarbigen Toneinlagen, Salzbrandtechnik · Ø 38 cm, Höhe 24 cm

Um 1986 entstehen in der Werkstatt Peter Webers eine Reihe von Kummen in Salzbrandtechnik. Einige der Arbeiten reicht er zur Teilnahme am Wettbewerb „Salzglasur 1988“ in Höhr-Grenzhausen ein. Die entsprechenden Wettbewerbsunterlagen, einschließlich einiger Fotos seiner Arbeiten, werden jedoch vom Rat des Bezirkes beschlagnahmt, eine Ausstellungsbeteiligung ist für den Künstler nicht möglich. Erst zwei Jahre später erhält Weber wiederholt eine Einladung des Rates des Bezirkes. Dort übergibt man ihm seine inzwischen fast vergessenen Bewerbungsunterlagen zur Salzbrandausstellung einschließlich seiner „Personalakte“ und seines Reisepasses. Im Frühjahr 1991 wird Weber zu einer Ausstellungsbeteiligung im Keramikmuseum Westerwald eingeladen. Seine Freude ist groß, dass Axel Schmidt-Walguny vom Keramikmuseum genau jene Arbeiten auswählt, die für den Wettbewerb in Höhr-Grenzhausen eingereicht wurden. Für den Künstler hat sich so ein Kreis geschlossen. Bis heute begleiten die Kummen den Künstler und sind zum festen Inventar in seinem Atelier geworden.

Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz