Philipp Valenta

Weimar
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Freie Kunst

The absurdity of certain hypes lacking concept (Ausschnitt)
2013 · Frottage, Buntstift und Graphit auf Papier · 40 × 200 cm

Valenta beschäftigt sich mit Verhältnismäßigkeiten und Wertschöpfungsprozessen. Definitionen von Luxus, Exklusivität und edlen Gütern sowie ihre Hinterfragung sind die Ankerpunkte seiner Arbeit. In seinen Augen erlöschen Wertigkeiten sehr schnell oder werden in Windeseile geschaffen. Dies ist ein Spiel, so der Künstler, das jeder Mensch heutzutage spielt. Eine Weigerung erscheint ihm, Valenta, fast unmöglich – aber das Spiel macht, neben aller Mühe, auch Spaß.

Mit seiner Arbeit „The absurdity of certain hypes lacking concept“ thematisiert Valenta den Wert der Werke des Damien Hirst. Hirst ist, wenn nicht der bekannteste, so doch der reichste zeitgenössische Künstler. Seine Werke werden für Rekordsummen verkauft – so auch seine „Spot-Paintings“, die darüber hinaus fast im Akkord für den Markt produziert werden. Bei näherer Betrachtung sagt jedoch der rote Verkaufspunkt mehr aus als alle Punkte auf der Leinwand zusammen. Valenta überlegt, ob sich die schlichten „Spot-Paintings“ in eine Persiflage auf den Kunstmarkt lenken lassen und stellt somit die Frage nach deren Wertigkeit.

„The absurdity of certain hypes lacking concept“ greift das Prinzip der Punktbilder auf. Frottagen von Münzen werden mit Buntstiften auf Papier aufgetragen. Es entstehen eine Menge von Punkten, die das darstellen, was das Kondensat von Hirsts „Spot-Paintings“ ist – Geld. Valenta fragt nach, ob ein komplexes Konzept eine verminderte Attraktivität eines Werkes auf dem Kunstmarkt bedeutet.

Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz