Zeitarbeit
2014 · Installation · 240 × 160 × 160 cm

Karsten Kunerts Installation „Zeitarbeit“ besteht aus vier Grundbausteinen, die frei im Raum stehen: Zwei Säulen werden aus Stapeln von Skizzen, Zeichnungen und Arbeitsblättern des Künstlers aus den vergangenen Jahren gebildet. Sie tragen ein Pendel mit dem Begriff „Zeit“, welches über einem Spiegel mit den Worten „Für mich“ und „Gegen mich“ ausschlägt. Die beiden Säulen stellen das Werk des Erfurters dar. Es kann als Œuvre, Ansammlung oder Nachlass gesehen werden. Das Werk wird symbolisch durch den Begriff der Zeit verwaltet und überschattet. Das Pendel als kinetisches Gestaltungselement wird hierbei als Uhrpendel aber auch als Wahrsager-Pendel eingesetzt. Der Ausschlag des Pendels und das Stehenbleiben am Ende der Performance zeigt die mögliche Zukunft an.

„In der Reflektion (Spiegel) des Werkes durch die Zeit wird entschieden, ob es totes Kapital (die Zeit arbeitet gegen mich) oder gewinnbringendes Kapital (die Zeit arbeitet für mich) ist. Die Installation Zeitarbeit thematisiert also die Frage nach dem Wert meiner Kreativität und Arbeit, dem Zeitwert, und zitiert die Frage nach dem, was bleibt.“

Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz