Kleines Selbstportait
1980 · Öl auf Leinwand · 18 × 13 cm

Horst Gröschel stellt seiner Arbeit folgendes Statement voran: „Kunst in Krisenzeiten ist von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft, da gerade dann Künstler als feinsinnige Seismografen ihre Signale aussenden. Kunstförderung muss dafür einen Widerhall ermöglichen, will sagen, Reflexion von Kunst auf Gesellschaft ist unumgänglich und wertvoll, weil damit Probleme der Zeit auf künstlerische Art und Weise gebündelt und gespiegelt werden.

Kunst ist lebensnotwendig. In Krisenzeiten Kunstförderung zu minimieren oder gar einzustellen ist gesellschaftliche Dummheit.“

Gezeigt werden die drei Ölgemälde „Hommage á Goya III“, „Kleines Selbstportrait“ und „Der Schrei (Selbst)“, jeweils aus dem Jahr 1980, die als „ruhendes Kapital“ den Wert der Kunst verdeutlichen.

Die Themenreihe WERT DER KREATIVITÄT ist ein Projekt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei  ·  Seitenanfang Impressum Datenschutz